Wer kennt JFB? Who knows JFB?

 

JFB, alias Jonathan F. Bennett, hat  – und tut es noch – mir die Transpositionen der Hume-Texte erheblich erleichtert und jetzt, da ich dabei bin auch an George Berkeley Gefallen und Interesse zu finden, unterstützt er mich wieder. Und das tut er kompetent. JFB ist Philosophieprofessor. Ihm war im Laufe seiner Lehrerjahre aufgefallen, dass seine Studenten zunehmend weniger mit dem altertümlichen Englisch, Französich, Deutsch und Latein der Philosophen klar kamen. Als er außerdem feststellte, dass dies auch die Beschäftigung mit den philosophischen Inhalten erschwerte, entschloss er sich zu seinen Übertragungen, die englische, französische, lateinische und deutsche Texte von u.a. von Locke, Malebranche, Kant und …umfassen.  Er hat seine Texte dankenswerter auch im Netz jedem zur Verfügung gestellt, der sie gebrauchen möchte.

  Er gehört damit erfreulicherweise zu all jenen klugen Lehrern und Lehrerinnen, die ihren Schülern und Studenten Unterstützung gewähren, damit sie in der Sache vorankommen können.

Eine Rechnung habe ich nicht bekommen und hoffe ich auch nicht zu bekommen. Vor einigen Monaten schrieb ich ihm, was ihn zu freuen schien. Er wird dieses Jahr 80 Jahre alt oder hatte bereits Geburtstag und er übersetzt, übersetzt, übersetzt …

Alles Gute zum Achtzigsten JFB! 
Monika Wirthgen Hamburg, 2. Mai 2010. 

Link zu JFB’s Seite:  http://www.earlymoderntexts.com/bennett.html

 

Aus seiner Vita: B. wurde 1930 Greymouth /Neuseeland geboren.  Seine  philosophische Ausbildung erhielt er an der New Zealand University und an der Oxford University. Von 1956-1968 lehrte B. als Dozent für Moral Science in Cambridge. Von 1968-1970 unterrichtete er als Professor für Philosophie an der Simon Fraser University. Anschließend war er bis 1979 an der University of British Columbia tätig. Bis zu seiner Emeritierung 1997 arbeitete er an der Syracuse University.

Veröffentlichungen, u. a.:

  • Rationalty (1964)
    Kant’s Analytic (1966)
    Locke, Berkley, Hume. Central Themes (1971)
    Kant’s Dialectic (1974)
    Linguistic Behaviour (1976)
    A Study of Spinoza’s Ethics (1984)
    Events and Their Names. (1988)
    The Act Itself (1995)

QuelleNida Rümelin/Elif Özmen: Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Stuttgart 2007, S. 45f.

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